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Anlagenbau Februar & März

Korkschicht | Die geschlossenen Segmentkästen mit aufgeklebten 2mm starkem Kork...

.| ...der weniger der Geräuschdämmung, sondern eher zur Nachbildung eines realistischen Bettungsprofils bei den Streckengleisen dient.

Geschraubt, nicht genagelt | Die Schienen werden mit Schrauben befestigt: Sie sind bei Problemen schnell gelöst und die Gleislage korrigiert. Nach dem Einschottern werden sie entfernt.

Bahnhofseinfahrt | Die Bahnhofseinfahrt im Bereich der doppelten Gleisverbindung aus der Sicht eines Preiserleins.

Vogelperspektive | Übersicht über die fertig verlegten Gleisanlagen am Kopfende.

Kadee-Entkuppler | an einigen Stellen sind Aussparungen unter den Gleisen zu erkennen.

Kadee-Entkuppler | Hier werden klappbare Entkupplungsmagnete eingebaut. Die Steuerung soll durch Servos und Taster am Anlagenrand erfolgen.

Ohne Schinenverbinder | Es wurden keine Schienenverbinder benutzt: Die Schienenstösse sind entweder gelötet (hintern) oder stehen an den Trennstellen einfach ein Stück (Blattstärke, vorne) auseinander.

Ortsgestellt | Anstelle der üblichen Stellschwelle wurde für ortsgestellte Weichen eine Konstruktion entwickelt, die dem Original wesentlich näher kommt.

Ferngestellt | Gleiches gilt für die ferngestellten Weichen. Basis für den Umbau sind die Zurüstteile der neuen EW 5/6 von Tillig.

In den vergangenen zwei Monaten wurden die Gleise im Bahnhof ausgehend von der doppelten Gleisverbindung (DGV) verlegt (Eintrag "Lückenschluss"). Hilfreich dabei war eine 80 Zentimeter lange Aluschiene, an der die graden Gleise ausgerichtet wurden. Nach dem aufgeklebten Gleisplan konnte leider nicht gegangen werden, da die Ausrichtung der DGV um 1-2 Grad ungenau war, was sich auf einer Strecke von 4 Meter durchaus bemerkbar gemacht hat.
Apropos aufgeklebter Gleisplan: Der 1:1 Plan besteht aus vielen aneinandergeklebten A4-Blättern und wurde mit Winrail erstellt/ausgedruckt. Zum Aufkleben habe ich glatt gestrichenen Ponal benutzt, weil Sprühkleber grade nicht zur Hand war - keine sonderlich gute Idee: an einigen Stellen haben sich nach dem Trocknen „Ponalknubbel“ ergeben, die an einigen Stellen zu einer unebenen Auflage der Gleise geführt haben und mit Hilfe eines Skalpell operativ entfernt werden mussten. Fazit: Beim nächsten Mal auf jeden Fall Sprühkleber/Klarlack verwenden, ist dieser nicht zur Hand, lieber einen Tag warten.
An einigen Stellen sind Aussparungen in der Grundplatte zu erkennen um Kadee-Magnete einzubauen. Die Magnete werden nicht fest eingebaut, sondern mit kleinen Scharnieren klappbar gemacht: fest eingebaute Magnete könnten unter Umständen Wagen durch die metallische Achse ungewollte bewegen. Wird der Magnet nach dem Entkuppeln durch einen Servo weggeklappt, besteht diese Gefahr nicht bzw. kaum noch.
Bei den Flexgleisen hat sich herausgestellt, dass die Kleineisenimitationen der Tillig-Schwellenroste in Zusammenhang mit den Code75-Profilen zum leichten Auflaufen von NEM-Radsätzen führen (können). Auf den graden Abschnitten mussten die Kleineisen deshalb mit einer feinen Feile ein wenig abgeschliffen werden. Bei den Rosten von Weller besteht diese Problematik nicht, da die Profile im Gegensatz zu den Tillig-Rosten eingeklebt, und nicht -geklemmt sind.
Bei der Verlegung der Gleise wurde auf den Einsatz von Schienenverbindern verzichtet: Die zunächst provisorische Befestigung mit U-Scheiben und Schrauben ermöglicht eine so genaue Ausrichtung der einzelnen Profile, dass diese sowohl verlötet, also auch als Trennstelle einfach mit einem minimalen Abstand belassen werden können.  
Des Weiteren habe ich inzwischen eine Lösung gefunden, um das auf Wellerosten basierende Gleismaterial mit ansprechenden Nachbildungen eines Klammerspitzenverschluss bzw. bei Ortsgestellten Weichen des Handantriebs auszurüsten.

20.04.09
Alter: 10 Jahr(e)