Alternativtext
DCC Booster  

Strom für den Fahrbetrieb

Für die Booster der beiden Fahrstromabschnitte stehen natürlich alle DCC tauglichen Booster zur Verfügung - alleine die doch recht deutlichen Preisunterschiede legen einen genaueren Vergleich der Fähigkeiten und der Preise nahe. Da sich die Fähigkeiten eines Boosters im Wesentlichen (von der Kurzschlusserkennung abgesehen) auf ein möglichst sauberes DCC-Signal beziehen dürften, sich dieses aber mit "Haushaltsmitteln" nicht überprüfen lässt, erfolgt die Auswahl nach dem Preis und verfügbaren Erfahrungsberichten. Die günstigsten Booster sind in der Regel allesamt Selbstbauprojekte, durchstöbert man das Internet nach diesen Projekten, stößt man immer wieder auf die gleichen Kandidaten, allen voran den "Vater" der meisten Selbstbauprojekte, den Spaxbooster von Oliver Spannekrebs. Die Seiten sind zurzeit nicht verfügbar (Stand 07/07), über die von diesem Booster ausgehenden Projekte bin ich jedoch auf die Projekte von Wolfgang Kufer aufmerksam geworden. Unter http://www.opendcc.de stellt er ein komplettes Selbstbau-Digitalsystem mit Zentrale, Booster, verschiedensten Decodern und einer Kehrschleifenautomatik vor. Überzeugend im Bezug auf die Booster ist hier, dass 18 von ihnen problemlos auf der Anlage der Modell-Eisenbahnfreunde Mühldorf a. Inn e. V. im Einsatz sind und - man ist ja doch irgendwie faul - keinen programmierten PIC brauchen.

Alle benötigten Daten wie Platinenlayout, Bestückungsplan und Teileliste sind direkt auf den Seiten erhältlich. Die Platinen habe ich mir über den Leiterplattenservice von Conrad anfertigen lassen, die Kosten für beide PCB's lagen bei knapp 34,- € inklusive Versand. Zusammen mit den Materialkosten schlägt ein kompletter Booster somit mit attraktiven 35,- € zu Buche.