Alternativtext
Doppelte Gleisverbindung  

Aufbau und Ausführungen

Eine auf den Schwellenrosten von Herrn Weller basierende doppelte Gleisverbindung (DGV) basiert auf zwei Gussteilen, die zusammen jeweils eine komplett DGV ergeben. Durch die Zweiteilung ergibt sich die Möglichkeit, mit relativ wenigen Teilen viele Ausführungen nachbauen zu können. Zur Zeit (03/09) stehen folgende Ausführungen zur Verfügung:

  • Standard, zwei „normal“ eingebaute Weichen
  • Inverse Ausführungen: Eine Weiche gedreht (rechtsseitig, linksseitig oder 2 inverse Weichen)
  • Mit einer DKW
  • Mit zwei DKW

Nach den üblichen vorbereitenden Maßnahmen (Schwimmhäute entfernen, Reinigung) kommen als erstes die beiden langen Außenschienen auf die Roste, da diese neben der Verbindung der beiden Einzelteile zu einer Stabilisierung der ansonsten recht zerbrechlichen  Roste führen.

Beschaltung

Für den Bau des Kreuzungsbereichs ist zunächst ein Blick auf die Polarisierung der einzelnen Abschnitte hilfreich: Neben den obligatorischer Weise zu polarisierenden Herzstücken müssen auch die Bereiche polarisiert werden, in denen die jeweils inneren Gleise der beiden Schienenstränge zusammentreffen. Im einfachsten Fall reicht es dafür aus, diese Bereiche mit einem der  jeweils gegenüber liegenden Herzstücke parallel zu schalten. Bei dieser Lösung muss zwar ggf. auf die richtige Stellung der grade nicht befahrenen Weichen geachtet werden, alle anderen Schaltungen sind jedoch mit wesentlich mehr Aufwand verbunden. Aus dieser Wahl sowie den Überlegungen des folgenden Abschnitts ergibt sich die Lage der zu berücksichtigenden Trennstellen.

Trennstellen & Co

Für den Bau es eigentlichen Kreuzungsbereichs erscheint es insbesondere aus drei Gründen  sinnvoll, die einzelnen Schienen aus mehreren Stücken zu bauen:

  • Auf diese Weise muss pro Schienenstück nur eine Seite Gefräst werden, die zweite Seite kann normal mit einer Trennscheibe auf die richtige Länge gebracht werden
  • Durch Räder/Achsen verursachte Kurzschlüsse sind ausgeschlossen zwischen den aneinander gesetzten Stücken grade soviel Abstand bleibt, dass keine elektrische Verbindung entsteht
  • Beim Einsatz einer Lehre von Weller können die Profile genau passend gefräst werden

Mit der Ergänzung, die Schnittstellen nach Möglichkeit auf Doppelschwellen zu legen, sieht die Konstruktionszeichnung wie folgt aus:

Die rot markierten Trennstellen sind in der obigen Zeichnung für einen sicheren Betrieb notwendig und werden im einem 90° Winken mit einer Trennscheibe gesägt, bei den blauen Trennstellen handelt es sich um solche, die entstehen, wenn man sich dazu entscheidet die Profile nicht zu biegen, sondern zu fräsen. Der Passende Winkel entsteht dabei, wenn man das Profil in den Lehren von Herrn Weller auf der Kurzen Seite benutzt…

Endmontage

Die weitere Vorgehensweise sieht nun so aus, von der Länge her passende Schienenstücke auf einer Seite im richtigen Winkel zu Fräsen, das Stück auf dem Rost (ggf. zusammen mit den richtigen Gegenstück) einzupassen und auf Höhe der Doppelschwellen mit einer einfachen Trennscheibe abzulängen und zu kleben. Zur einfacheren Ausrichtung der Schienen im Kreuzungsbereich ist es praktisch, wenn zeitlich mit den Außenschienen die Weichenzungen montiert wurden.